Aktuelles
10.06.2026 - "Kulturerbe“ im Kulturausschuss
Vorstellung der Kunst-Praxis im Ausschuss für Kultur im Soester Rathaus (AfK)
Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank, dass Sie mir die Gelegenheit geben, heute vor Ihnen zu sprechen. Es geht für mich um eine Herzensangelegenheit, einen Schatz. Ich hoffe, trotz aller Emotionen, die ich nicht verbergen möchte, für Sie die passenden Informationen bereit zu halten, aufgrund derer Sie anschließend beraten können. (Mein Vortrag dauert jetzt 10 Minuten.)
Seit meiner Rückkehr nach Soest, im Oktober 1989, bin ich hier als Kunst- und Kulturschaffende tätig. Zunächst als Gründerin und Leiterin der „Künstlerinnen-Initiative Soest“. Gemeinsam mit Elke Demter-Köhler, damals Mitglied im Soester Stadtrat, stellte ich, über einen Zeitraum von drei Jahren, das Thema der Marginalisierung, der Benachteiligung von Frauen in der Kunst, in der Kunstgeschichte und überall dort, wo es um Anerkennung, Einfluss und Einkommen geht, lokal wie international betrachtet, vor.
Derweil sitzt der „dicke Mann“, ein Werk der in Soest aufgewachsenen Bildhauerin Christa Biederbick-Tewes, seit 35 Jahren im Theodor-Heuss-Park. Er wurde im Jahr 1991, im Anschluss an die von der Künstlerinnen-Initiative organisierte und kuratierte Ausstellung im damaligen Kunstpavillon: „Die Stadt Soest und ihre Künstlerinnen“ angekauft, weil er die Herzen der Soesterinnen und Soester sofort für sich eingenommen hatte. Ein historischer Bezug, den heute kaum jemand kennt. Das Vergessen setzt oft früh ein. Auch deswegen stelle ich Ihnen heute mein Anliegen vor.
Mein Name ist Susanne Lüftner-Haude. 1953 wurde ich in Soest geboren. Mein Vater, Albert Hellhake, war Ingenieur, wie viele in meiner Familie allem Musischen zugetan und Bruder von Maria Lehde. Sie war meine Patentante, die mich persönlich und als Künstlerin unterstützt hat. Ich erwähne das hier, weil ich oft nach meinem Soest-Bezug gefragt werde. Meine Familie ist seit Generationen in Soest und im Umland ansässig. Maria Lehde, Firmengründerin und Unternehmerin, eine Pionierin ihrer Generation, hat sich besonders für sozial benachteiligte Menschen, Kunst und Kultur in unserer Stadt, eingesetzt. In meiner Familie hat ein solches Engagement tatsächlich Tradition.
Ich möchte heute, den Bürgerinnen und Bürgern meine Kunstwerke und meine Sammlung, die im historischen Haus und Museum der Kunst-Praxis am Paradieser Weg aufbewahrt, erforscht und öffentlich präsentiert werden, als künftigen Vor- oder Nachlass vorstellen. Ein Kulturerbe, das, neben aller Besonderheit und Schönheit, auch eine Aufgabe ist: Alles, was wir wertschätzen und lieben, benötigt unsere Sorge, Pflege und Verantwortung.
Diese Aufgabe unterstützt seit 1996 der gemeinnützige Verein „Freunde und Förderer der Kunst-Praxis Soest e.V.“, verstärkt durch die, im letzten Jahr von Horst Braukmann gegründete gemeinnützige „Stiftung Kunst-Praxis Soest-Leipzig“.
Meine Frage an den Kulturausschuss heute ist: Möchten auch Sie dieses Kulturerbe wertschätzend ins Auge fassen und wollen Sie dem Rat der Stadt Soest empfehlen, Verein und Stiftung zu unterstützen, um es einmal zukünftigen Generationen übergeben zu können?Seite 2
An dieser Stelle möchte ich Ihnen - sehr kurz - meinen persönlichen und beruflichen Werdegang vorstellen. Kunst und Leben hängen für mich zusammen, daraus erklärt sich auch mein Anliegen:
Nach meinem Abitur 1972, begann ich mein Studium in der Klasse des erst kürzlich verstorbenen Professors Timm Ulrichs, an der Kunstakademie in Münster. Mein Diplom erhielt ich 1978 mit Auszeichnung von der Kunstakademie in München. Ich war 25 Jahre alt.
Seitdem stelle ich jedes Jahr meine künstlerischen Arbeiten aus, zuletzt in Leipzig, wo ich seit zehn Jahren ein Atelier im ehemaligen „Tapetenwerk“ habe.
Meinen Lebensunterhalt verdiente ich mit Werkverkäufen, vorwiegend aber als Mentorin in der Hochbegabten-Förderung und als Kunst- und Lehrtherapeutin.
Kurz vor Abschluss meines Studiums, bot mir der Soester Stadtdirektor Dr. Gerhard Groot das Atelier des im Oktober 1977 verstorbenen Paul Werth an, um mich an meine Heimatstadt zu binden. Ich entschied mich jedoch, mit Wolfgang Lüftner, einem ehemaligen Kommilitonen, dann erstem Ehemann und Professor für Grafik und Gestaltung, nach Schwäbisch Hall zu ziehen, wo wir zwei Kinder bekamen.
Abends unterrichtete ich in meinem Atelier junge Leute, die künstlerische Berufe anstrebten oder bereits ausübten. Ab Mitte der 1980er Jahre beteiligte ich mich beim Aufbau der Jugendkunstschule in Heilbronn. In diese Zeit fiel die Trennung von meinem ersten Ehemann. Meine Selbstständigkeit anstrebend, gründete ich im benachbarten Neckarsulm, in einem ehemaligen Pfarrhaus, meinen ersten Begegnungsort für Kunst- und Kulturbegeisterte: „Die Alte Kaplanei - Kunst*Praxis*Kommunikation“.
Ein Anruf meiner Tante, Maria Lehde, veränderte 1989 meinen weiteren Lebenslauf. Sie stellte mir und meinen Kindern, acht und elf Jahre alt, eine Wohnung und ein Atelier in Soest in Aussicht. Ich erinnerte mich an die lebhaften Diskussionen um die Morgner-Preis-Vergabe 1969 an die Künstlerin Renate Weh mit ihren spektakulären Sandsiebungen - aktuell im Museum Wilhelm Morgner erneut thematisiert und rekonstruiert - die meinen Wunsch, Kunst studieren zu wollen, befeuert hatten. Die Bildhauersymposien in den 1970er Jahren und das ehemalige Angebot von Dr. Groot kamen mir wieder in den Sinn. So zog ich, fest davon ausgehend, dass Soest noch seinem Ruf entsprach, „heimliche Kulturhauptstadt Westfalens“ zu sein, mit meinen Kindern im Oktober 1989 zurück in meine Heimatstadt.
Nach Gründung der anfangs erwähnten „Künstlerinnen-Initiative Soest“, begann ich eine vierjährige Ausbildung zur Kunsttherapeutin und arbeitete mit Patientinnen und Patienten in der Westfälischen Klinik für Psychiatrie in Lippstadt-Benninghausen.
1994 eröffnete ich in Soest-Müllingsen, mit „Phönix“, einem Verein von und für psychisch kranke Menschen, meine zweite Kunst-Praxis in einer ehemaligen Garage, bekanntlich der bescheidene Geburtsort für große Ideen. Dort wurde es bald zu eng. Es folgten Umzüge der Kunst-Praxis nach Soest-Ampen ins legendäre „Backhäuschen“, fünf Jahre später, der Vermieter machte Eigenbedarf geltend, nach Soest, in die Thomä-Straße und endlich, im Jahr 2006, ins eigene Haus in Soest, Paradieser Weg 15: Sitz der Kunst-Praxis seit nunmehr zwanzig Jahren.
In der Kunst-Praxis arbeite ich interdisziplinär mit Kolleg*innen aus Philosophie, Kunstwissenschaft und Therapie mit sehr besonderen Menschen: Künstlerisch (hoch)begabte Seite 3
Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Menschen mit und ohne Behinderungen, Psychiatrie-Erfahrene, Geflüchtete und Einheimische, „Grenzgänger und Überflieger“, gemeinsam, in kleinen Gruppen, oder - kunsttherapeutisch - in dialogischen Sitzungen.
So kommt es - wie selbstverständlich - zu Begegnungen zwischen Menschen jedweder Herkunft und Zugehörigkeit, die sich sonst kaum getroffen oder wahrgenommen hätten. Sie zeigen sich in aller Verletzlichkeit, mit ihren oft großartigen Talenten und möchten - ich sag´s, weil es stimmt - sehr bald einander nicht mehr missen.
Damit hat die Kunst-Praxis in Soest ein ausgesprochen positives Kapitel zur heimischen Kunst- und Psychiatriegeschichte geschrieben, was viel mehr wahrgenommen und hervorgehoben werden sollte. Nach der Barbarei im dritten Reich, den Verbrechen an Menschen mit psychischen und/oder geistigen Behinderungen, gerade auch bei uns in nächster Nachbarschaft, in den Kliniken in Eickelborn und Warstein, ist die Kunst-Praxis, als Pionierin auf ihrem Gebiet, mit der national und international vorgestellten Sammlung von Art Brut und Outsider Art, ein mehr als gelungenes Experiment, eine heilsam-versöhnliche Erfolgsgeschichte gelingender Begegnungen und gegenseitiger Inspiration.
Verein und Stiftung sind sich einig: Die Archivierung, wissenschaftliche Erforschung und Publikation unserer Einrichtung, meiner Kunstwerke und meiner Sammlung, sollen der Arbeitsschwerpunkt in den nächsten Jahren sein. Ich möchte die Stadt heute bitten, sich daran zu beteiligen; denn ohne „ein Zusammen“, macht es wenig Sinn.
Seit längerem schon ziehe ich in Erwägung, mit allem, was noch meiner Sorge bedarf, nach Leipzig zu ziehen, wo ich herzliche Aufnahme gefunden habe und das Interesse groß ist. Dort ist die Förderung von Kunst und Kultur nicht als freiwillige Leistung, sondern als Staatsziel, als Pflichtaufgabe etabliert. Das macht einen entscheidenden Unterschied! So weit sind andere Bundesländer noch nicht.
Trotzdem bringe ich es trotzdem kaum übers Herz, diesen Schritt zu wagen. Unser Haus - lt. Denkmalamt ist es historisch das erste, das im Jahr 1893 am Paradieser Weg erbaut wurde -, die dort präsentierte Kunst, die umfassenden Dokumentationen, sind als Gesamtkunstwerk, da sind sich die Fachleute, die uns bisher aufsuchten, einig und, ich erwähnte es bereits, ein sehr besonderer Teil der jüngsten Soester Kunst-, Kultur- und Psychiatriegeschichte.
Ohne Unterstützung durch private Mäzene oder Sponsoren, ohne eine Förderung seitens der Stadt, die etwas Planungssicherheit böte, bleibt mein kulturelles Erbe ohne Zukunftsaussichten in Soest.
Erstmalig, seit Gründung vor über dreißig Jahren, bittet unser Verein die Stadt Soest um eine strukturelle Förderung in Höhe von jährlich 10.000 Euro. Damit sollen Miete und Nebenkosten für das Haus bestritten werden, damit Förderverein und Stiftung seine finanziellen Mittel für die eigentlichen Aufgaben verwenden können. Der genannte Betrag wurde von meinem Mann, Arno Haude und mir kontinuierlich in den letzten zwanzig Jahren gespendet. Das wird in Zukunft nicht mehr möglich sein.
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Vorab ging ein Empfehlungsschreiben unseres Schirmherrn Dr. Elmar Schenkel an den Bürgermeister der Stadt Soest Marcus Schiffer und an die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur Lavinia Haupt-Barrami.
Hier zum Nachlesen ... [3.881 KB]
Im Anschluss berichtete der Soester Anzeiger ...
31.05.26 - Cafe Brut und Autorenlesung
VORANKÜNDIGUNG
Am 31. Mai liest Monika von Bothmer im Rahmnen einer Cafe Brut Veranstaltung aus ihrem zweiten Buch "Die zweite Stufe" in der Kunst-Praxis
Das Cafe Brut beginnt um 15 Uhr, Die Lesung mit der heimischen Autorin beginnt um 16 Uhr.
Weitere Infos folgen.
22. März 2026 - Lesung mit Elmar Schenkel
22. März 2026, Lesung und Gespräch mit Elmar Schenkel über Nietzsche global. In 80 Übermenschen um die Welt.
Am Sonntag, dem 22. März, um 15 Uhr, lädt die Soester Kunst-Praxis zu Lesung und Gespräch mit Elmar Schenkel ein. Die Veranstaltung „Nietzsche Global. In 80 Übermenschen um die Welt.“ beginnt um 15 Uhr im Haus Kükelhaus im Bergenthalpark in Soest. Anschließend haben Interessierte Gelegenheit, das nahegelegene Haus der Kunst-Praxis mit Ateliers, Bibliothek, Garten und dem „Museum Sammlung Susanne Lüftner - Outsider & Modern Art“ am Paradieser Weg 15 zu besuchen.
Elmar Schenkel weist in seinem aktuellen Buch „Nietzsche Global. In 80 Übermenschen um die Welt.“ auf vielfältige Verbindungen und Einflüsse hin, die Denken und Werk von Nietzsche in aller Welt hervorgebracht haben. Was hat eine Selbstmordwelle in Japan mit Nietzsche zu tun, ein Comic-Held oder der moderne Tanz aus den USA? Warum berufen sich ausgerechnet Feministinnen immer wieder auf ihn – oder Diktatoren ebenso wie ihre Gegner? Ein britischer Krimiautor schickt einen Amateurdetektiv auf die Fährte des verhassten Übermenschen, während ihm andernorts Kompositionen gewidmet werden und eine junge Schwedin ihm mit der frechen Pippi ein Denkmal setzt.
Seit zehn Jahren ist Elmar Schenkel an der Nietzsche-Gedenkstätte in Röcken, einer kleinen Landgemeinde bei Leipzig tätig und wundert sich über die Menschen aus aller Welt, die dorthin pilgern: die Australierin, die Familie aus Argentinien, die Frauen im koreanischen Bus …. Kein anderer Philosoph scheint eine solche intellektuelle, vor allem aber emotionale Anziehungskraft zu besitzen wie Friedrich Nietzsche. Der ganze Globus hat sich an ihm abgearbeitet: die ganz Großen ebenso wie die Kleinen, Künstlerinnen ebenso wie Poeten, Politiker, Philosophinnen oder Popstars. Und so ist dieses Buch auch keine akademische Abhandlung, sondern eine Spurensuche, ein Rundblick über die Nietzsches, die in den letzten 150 Jahren in vielen Kulturen der Welt entstanden sind. Indem jeder Zentrales verrät über die Menschen und Gesellschaften der jeweiligen Länder, ist das Buch auch eine kleine Weltkulturgeschichte – mit dem Blick auf Nietzsche.
Elmar Schenkel, geboren 1953 in Lippetal, war von 1993 bis 2019 Professor für Englische Literatur an der Universität Leipzig. Er ist auch als Autor und Maler tätig und leitet in Leipzig den Arbeitskreis für Vergleichende Mythologie. Er hat neben Erzählungen, Biographien und Essays mehrere Bücher zu Nietzsche publiziert. 2025 erschien Nietzsche global. In 80 Übermenschen um die Welt im Kröner Verlag.
Mit Hugo Kükelhaus war er seit 1975 befreundet und hat Bücher und Artikel über ihn publiziert. Von Kükelhaus hat er dessen Reisetagebücher Bar El Paraiso herausgebracht, ebenso seine Schriften zur Literatur.
Das Leipziger Stadtmagazin „Kreuzer“ hat Elmar Schenkel im Februar diesen Jahres als eine der wichtigsten 100 Persönlichkeiten in Leipzig ausgewählt und vorgestellt.
Elmar Schenkel ist seit 2024 Schirmherr der Kunst-Praxis mit Verein und Stiftung in Soest und Dependance in Leipzig (Tapetenwerk).
Einladung: Café Brut am 25. Januar
Liebe Freundinnen und Freunde der Kunst-Praxis,
Frieden, Gesundheit, Freude und Hoffnung - nicht ohne das entscheidende Quentchen kreativer Verrückheit - wünsche ich allen zu Beginn des neuen Jahres 2026.
Wir laden Euch hiermit herzlich ein, unser erstes Café Brut im neuen Jahr, am Sonntag, 25. Januar, 15 bis 18 Uhr, im Gartenatelier der Kunst-Praxis, Paradieser Weg 15 in Soest zu besuchen:
Ein dialogfreudiges Zusammenkommen unterschiedlichster Menschen, die eines eint: Die Liebe zu Kunst und Kultur.
Wir erwarten als Gast Barbara Pichmann-Humpert, die in Soest lebende und kunstliebende Nichte von Fia Ernst. Sie erbte nach dem Tod ihrer Tante einen großen Teil ihres Nachlasses. Bereits in den 1980er Jahren war abstrakte Malerei der Künstlerin im legendären Soester Kunst-Pavillon ausgestellt worden und auch der Soester Kunstverein zeigte vor einigen Jahren Werke aus dem Nachlass. So zeigen wir aus diesem Anlass u.a. ein Portrait von Albert Hellhake, das „Fia Ernst“, Sophia-Maria Waldthausen-Brede (1920 bis 2010), 1947 bei einem ihrer Aufenthalte in Soest malte. In dem Jahr gelang der jungen Künstlerin auch die Aufnahme in eine Klasse von Willi Baumeister, der damals an der Kunstakademie in Stuttgart lehrte. Es folgten eine Zeit künstlerischer Erfahrungen in den USA, ein Architekturstudium und schließlich eine langjährige Berufstätigkeit als Architektin und Bildende Künstlerin in Stuttgart und am Starnberger See
Neben Frau Pichmann-Humpert wird auch Günter Kükenshöner vom Verein für Geschichte und Heimatpflege Soest e. V. zu Gast im Café Brut sein. Er wird Wissenswertes zum Thema: „Das (Kultur-)Leben in den 1950er Jahren in Soest – zwischen Vergangenheit und Moderne“ beitragen.
Das Haus der KUNST-PRAXIS mit seinem 2012 eingeweihten „Museum Sammlung Susanne Lüftner – Outsider & Modern Art“ ist in der Zeit von 15 bis 16 Uhr und nach dem Kultur-Dialog im Café Brut für interessierte Besucherinnen und Besucher bis 18 Uhr geöffnet.
Der Besuch der KUNST-PRAXIS ist frei. Um eine Spende wird gebeten, um diesen besonderen Kunst- und Begegnungsort in seinem Fortbestand zu erhalten.