Führungen durch die Ausstellung "Art in Paradise" im Haus der Kunst-Praxis nach telefonischer Absprache.

Tel.: 02921 76 70 97

Mobil: 0160 930 708 20

Exkursion zur Ausstellung "Sturm-Frauen"

Abfahrt: 10 Uhr, Rückkehr: ca. 20 Uhr

Weitere Informationen: Tel.: 02921 76 70 97; mobil: 0160 970 483 59

 

www.schirn.de/ausstellungen/2015/sturm_frauen

www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/kunst-von-frauen-in-frankfurt-und-bielefeld-13883281.html

 

Am Sonntag, 31. Januar, plant die Soester Kunst-Praxis eine Exkursion in die „Schirn“ Kunsthalle in Frankfurt und bietet Kunstinteressierten die Gelegenheit mitzufahren.

Anlass ist die Ausstellung „Sturm-Frauen“.

18 Künstlerinnen der Klassischen Avantgarde aus der Zeit 1910 bis 1932 werden hier in einer großartig kuratierten Schau vorstellt - Frauen, ohne deren herausragende Leistungen „die Moderne nicht möglich gewesen wäre, ohne die das Haus der Moderne eine Ruine geblieben wäre,“ wie Julia Voss in der FAZ schreibt.

Im Mittelpunkt der Schau steht ein ungewöhnlicher Mann: Herwarth Walden (1878-1941), der insgesamt 30 expressionistische Künstlerinnen und viele ihrer heute berühmten männlichen Kollegen in seiner 1910 gegründeten STURM-Galerie und -Zeitschrift bis 1932 ausstellte und förderte: Else Lasker-Schüler, Gabriele Münter, Sonia Delaunay und Marianne von Werefkin sind bis heute bekannte Namen. Großzügigkeit, sowie der Glaube und die Freude an Veränderung sind Motivation für Herwarth Waldens Einsatz, stellt Julia Voss heraus und die Frage stelle sich damals wie heute, warum seine Kollegen nichts dergleichen taten und die begabten Frauen ihrer Zeit außen vorließen. Denn: Trotz des immensen Einsatzes von Walden sind fast alle diese Frauen bis heute nahezu unsichtbar geblieben und werden nun erneut wie ein Schatz an das Licht der Öffentlichkeit gehoben.

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